Dogtrekking & Dogtrekking Events

Der Begriff Dogtrekking & die Philosophie dahinter

Der Begriff "Dogtrekking" ist nicht geschützt. Das bedeutet, jeder kann das Wort verwenden, wie er es für richtig hält. Dies führt zu skurillen Diskussionen, Veranstaltungen und Workshops, welche mit "unserem"  Dogtrekking kaum etwas zu tun haben.

 

Für uns Dogtrekker steht das Wort "Dogtrekking" meist für eine Veranstaltung, bei der auch mindestens eine Dogtrekking Distanz angeboten wird. Das heisst also, dass im groben eine Distanz von über 80 km mit Hund zurück gelegt wird. Hinzu kommt einer der wichtigsten Parts überhaupt: das Orientieren mit der Karte, ganz old-school, aus Papier.

 

Im Grunde ist Dogtrekking nichts anderes, als einen auf der Karte vorgegebenen Weg, nachzuwandern, laufen, joggen, krabbeln, Hauptsache man kommt auch wieder ins Ziel.

 

Die Crux bei dem Begrifft ist, dass jeder für sich selbst "Dogtrekking" anders definiert, was auch total in Ordnung sein soll. Man darf natürlich für ein Dogtrekking trainieren und dabei lediglich 20 km zurück legen. Ein Dogtrekker hat damit sicher kein Problem, wenn es sich denn wirklich um eine Trainingsrunde handelt. Meist werden solche Distanzen aber eher als "längeres Gassigehen mit den Hunden" bezeichnet, oder schlicht als "Wandern mit Hund".

 

Genau das ist aber in gewisser Weise auch Dogtrekking. Aber eben mehr. Ein Mehr von allem. Mehr Kilometer, mehr Leistung der 2- als auch 4-Beiner, mehr mentale Stärke, mehr Durchhaltevermögen, mehr Teamarbeit. Anders bewältigt man keine 80 km aufwärts.

Es ist fast schon eine Philosophie, die man lebt. Die kleinen Gassitouren zum Training sind für manch andere schon Tagestouren.

Und dennoch muss man sich auch fragen, ob man selbst denn ein Dogtrekker sein kann? Ist man denn überhaupt gewillt, je auf diese langen Distanzen hin zu arbeiten. Spielt der eigene Körper da mit? Hat man überhaupt den entsprechenden Hund, der das gerne mitmacht? Natürlich kann man auch Dogtrekker sein, aber "nur" Hikes absolvieren.

Es ist die Einstellung, die uns Dogtrekker ausmacht.

 

Dogtrekker laufen nicht stur nach GPS in der Gegend rum. Wir können (zumindest behaupten wir das) Karte lesen und uns damit orientieren. Wir lieben es bei jedem Wetter mit den Hunden draussen zu sein und mehr, als nur 2 Runden ums Haus zu gehen. Wir erkunden neue Wege, verirren uns, finden zurück auf den richtigen Weg und haben Spass dabei. Wir brauchen auch kein Gipfelkreuz, kein Gasthaus, nein, der Weg selbst und das Miteinander mit dem Hund sind unser Ziel.

 


Das Dogtrekking Event & geschichtlicher Anriss

Dogtrekking kommt ursprüngliche aus Tschechien und der hiesigen Schlittenhundeszene. Die Erfinder waren Jaroslav Kvasnica und Vladimir Paral. Sie definierten ein Dogtrekking mit 80 km aufwärts. Im Jahr 2000 fand in der Tschechischen Republik das erste offizielle Dogtrekking statt. Die Österreicher Christian Vajk und Mario Formanek holten diese Sportart in die deutschsprachige Region und organisierten die ersten Dogtrekkings in Österreich. Aus ursprünglich einer Hand voll Starter, entwickelte sich der Sport immer mehr und mittlerweile sind über 100 keine Seltenheit mehr. Je nach Event sind die Startplätze innerhalb kürzester Zeit vergeben und heiss begehrt.

 

Schon immer hat die Sportart Dogtrekking auch eine leistungssportliche Seite gehabt. Aber bis heute gibt es kein internationales Reglement. Jeder Veranstalter entscheidet für sich, welche Regeln er vorgibt. Mittlerweile sind aber die meisten Reglemente ziemlich ähnlich und variieren meist nur beim Pflichtgepäck.

 

Das Dogtrekking Event

Es gibt ein paar Punkte, die haben alle Events gleich:

  • Dogtrekking Distanz - zumindest eine Trekking Distanz muss angeboten werden
  • Checkpoints/CP - bemannt und/oder unbemannt
  • Karten - auf denen die CP eingetragen sind, wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt
  • Pflichtausrüstung - Variiert meist nach Länge der Strecke und Veranstalter

Nur wenn die oben genannten Punkte in irgendeiner Art und Weise zutreffen, handelt es sich auch um eine Dogtrekking Veranstaltung. Alles andere wäre Wandern mit Hund oder dergleichen.

 

Desweiteren gibt es auch 2 Arten der Organisation:

  • öffentliche Veranstaltung - für jedermann Anmeldung möglich
  • Einladungslauf - Teilnahme nur per Einladung möglich

Öffentliche Veranstaltungen werden meistens von Vereinen organisiert. Diese bieten in der Regel einen klar strukturierten Ablauf, feste Startzeiten, ein strikteres Reglement und sind meist auch etwas teurer, was auf diverse Versicherungen, welche man bei öffentlichen Veranstaltungen abschliessen muss, zurück zu führen sind.

 

Einladungsläufe sind eigentlich nur Treffen unter Gleichgesinnten. Oftmals auch die einzige Möglichkeit, in diversen Gebieten ein Dogtrekking zu organisieren. Teilnehmen darf nur, wer den Veranstalter kennt, oder wen kennt, der ihn kennt, oder Glück hat, und genommen wird, bei einer Frage nach einem Startplatz.

 

Alle von Dogtrekking Schweiz organisierten Veranstaltungen sind öffentliche Veranstaltungen.

Starten darf jeder, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

 

Eine Sonderstellung nehmen die Alpinen Dogtrekkings ein.

Diese sind in der Regel mit weniger Kilometer, dafür mehr Höhenmeter, ausgeschrieben.

Viele Veranstalter fordern unter Umständen auch einen Nachweis der Erfahrung im Gebirge und die Teilnahme an den bisherigen DTs.

Da alpine DTs im Gebirge stattfinden, muss man sein Gepäck entsprechend adaptieren und auch für einen Wetterumschwung gerüstet sein. Hundebooties werden an dieser Stelle sehr ans Herz gelegt (Cordura 1000).


Die Strecken

Wie schon weiter oben erwähnt, gibt es kein international gültiges Reglement. Was die Streckenlängen betrifft, so haben sich in den letzten Jahren die erforderlichen Kilometer in der DT Szene etabliert:

  1. Dogtrekking ab 80km
  2. Doghike ab 40km 

Bei vielen Höhenmetern oder anspruchsvollem Terrain, wie es bei alpinen DTs der Fall ist, können sich die angegebenen Kilometer reduzieren, teilweise sind dann auch die Leistungskilometer angegeben.

 

Desweiteren haben sich auch noch kürzere Strecken etabliert. Diese werden entweder "Tour" oder auch "Bambini" genannt. Sie sollen zum Einstieg in den Sport dienen und sind für jüngere oder ältere Hunde gedacht .
Ziele wäre aber definitiv, dass man auch mal einen Hike oder gar ein Trekking läuft.

 

Da manch einem Dogtrekker, ein Dogtrekking nicht genug ist, bieten wir zB auch noch die "Freakshow" an. Das ist eine Tour, welche kein normaler Mensch freiwillig gehen würde, da werden die Teilnehmer auch liebevoll "Freaks" genannt.

 

In der Regel sind die Strecken mit 2 Hunden schaffbar und haben keine gefährlichen abschüssigen Stellen. Die Veranstalter versuchen die schönsten Wege und Orte der Region für die Teilnehmer heraus zu suchen. So kann man ein DT bei schönem Wetter auch als kleines Sight Seeing betrachten.

 

Je nach Region gibt es Dogtrekkings mit weniger bis gar keinen Asphalt und welche, wo asphaltierte Wege leider unumgänglich sind. Daher empfiehlt es sich, auch beim Training auf genau solche Möglichkeiten hin zu arbeiten und die Hundepfoten, als auch die Menschenbeine darauf zu gewöhnen. In der Regel sind ein Grossteil der Strecken Wald- und Wiesenwege (von alpinen DTs abgesehen).

 

Die Karte

Bei einem Dogtrekking sind die Wege nicht ausgezeichnet, nicht ausgeschildert oder ähnliches. Dogtrekking bedeutet nun mal auch Orientieren im Gelände anhand einer Karte.

 

Im Idealfall ist die Karte im Massstab 1:25 000 und in Farbe. Die Strecke ist so eingezeichnet, dass man auch die Art des Weges erkennt, sowie alle wichtigen Kreuzungen. Jeder Veranstalter verwendet andere Karten und die Qualität variiert entsprechend.

 

Um ein Dogtrekking der ursprünglichen Art zu erleben, bekommt man die Karte erst am Start ausgehändigt. Es gibt keine GPX Dateien. 

Es gibt aber auch Veranstaltungen, bei denen man die GPX Datei schon Tage vorher zur Verfügung gestellt bekommt zB bei Einladungsläufen, bei denen man sich die Karte zu Hause selbst ausdrucken muss.

Aber nochmal, Ziel ist nicht, dem Handy, das einem dann dank GPX Datei, den Weg ansagt, ohne zu orientieren, nachzulaufen.

 

Vor noch 5 Jahren war das Mitführen eines GPS Geräts verpönt. Zu gross waren die Bedenken, dass dies sehr schnell das Orientieren anhand der Karte ersetzt. Schon damals hatten viele Teilnehmer ein Smartphone mit einer App zum Tracken. Schnell fand man heraus, dass man das auch nutzen könnte, zum Vergleichen, wer sich wo verirrt hat und wieviele Kilometer man tatsächlich unterwegs war.

 

"Früher" verpönt, ist es heute üblich: das Handy bzw. GPS. Teilweise hat man das Handy auch schon ins Pflichtgepäck gegeben.

 

Was man bedenken muss, ist der GPS Empfang: Dieser ist in Wäldern und Schluchten teilweise nur spärlich vorhanden und führt zu extrem abweichenden Kilometerangaben am Ende des Tages.

 

Im Übrigen: sollte sich jemand nicht fit genug fühlen beim Orientieren mit einer Karte, dem empfiehlt es sich, einer erfahreneren Person anzuschliessen und ggf einen der, in der Szene berühmten, Workshops von Christian Rabenberger und Holger Spatsek zu besuche. Bei eigentlich jedem Dogtrekking, an dem die beiden teilnehmen, bieten sie auch eine ein bis zweistündige Einführung in die Kartenkunde an.

Der Hund

Dogtrekken kann man mit jedem gesunden und agilen Hund.

Vom kleinen Rehpinscher bis hin zu den grossen Doggen war und ist alles in der Szene vertreten. 

 

Wie ein gesunder Hund definiert wird, muss jeder Starter für sich selbst entscheiden. Ob ein kurzschnauziger Mops die 20 km Tour schafft, kann kein Veranstalter bestimmen. 

 

Der "ideale" Dogtrekking-Hund unterstützt seinen 2-Beiner. Bedeutet, dass er fleissig mitzieht. Wir hatten auch schon Starter der Freakshow (110 km), bei denen die Hunde noch immer voll auf Zug ins Ziel kamen.

Viel wichtiger als das körperliche Unterstützen, ist die mentale Stütze. Wenn man seinen Hund beobachtet und feststellt, dass er Freude hat, sich auch nach 40 km noch weiter bewegen zu DÜRFEN, dann hat man den richtigen Begleiter für diese Sportart an seiner Seite. Dieser Hund wird einem nach 50 km, wenn die ersten Blasen an den eigenen Füssen zu zwicken beginnen, dann mit der Nase anstupsen und sagen "Hey Alter, mach mal vorwärts". Wenn der Hund weiter will, ist es für den 2-Beiner einfacher, über seinen Schatten zu springen, die Schmerzen zu vergessen, und weiter zu gehen.

 

Natürlich kann aber nicht jeder Hund einfach so ein Dogtrekking von über 80 km finishen. Dazu ist Training notwendig. Und das bedeutet mitunter an den Wochenenden Tagestouren bis hin zu Mehrtages Touren zu unternehmen. Aber gerne mehr dazu beim Thema "Training".

 

Wichtig ist einfach, egal nach welcher Distanz, dass die Hunde freudig ins Ziel kommen. Unreiner Gang oder Muskelkater am nächsten Tag ist leider ein Zeichen dafür, dass man dem Hund zu viel zugemutet hat.

 

Bitte beachtet an dieser Stelle: Wir suchen uns die Sportart aus, der Hund hat diese Möglichkeit nicht. Von daher, nehmt Rücksicht auf euren Hund. Es gibt Hunde, die werden nie eine Trekking-Distanz laufen können, egal wieviel man trainiert. 


Die Ausrüstung

Der Laufgurt

Ein Laufgurt ist eigentlich keine Pflicht. Es ergibt sich aber rein aus dem Reglement, dass der Hund mittels Leine mit einem verbunden sein muss, die Notwendigkeit, die Leine auch irgendwo fest zu machen.

Klar könnte man die auch 12 Stunden oder länger in der Hand halten. Das ist aber auf Dauer nervig und bei zugstarken Hunden fast ein Ding des Unmöglichen.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Hund am Bauchgurt des Rucksacks fest zu machen. An dieser Stelle sei einfach erwähnt, dass die Schnallen nicht auf einen Zug nach vorne ausgelegt sind. Letztlich kommt man dann doch auf den Laufgurt.

 

Man unterscheidet zw. den Bauchgurten (ohne Beinschlaufen) und den Hüftgurten (mit Beinschlaufen). Unsere Empfehlung geht definitiv zu den Hüftgurten.

 

Wir, das Team Dogtrekking Schweiz, verwenden welche von ZeroDC und den Rock Empire. Letzterer eignet sich ideal bei Rucksäcken, wo sonst der Bauchgurt auf den Laufgurt drücken würde. Welchen man selbst nimmt, ist Geschmackssache.

Die Leine selbst befestigen wir mittels Kletterkarabiner am Laufgurt. Somit sind die Hunde einfach zum ein- und aushängen.

 

Die Leine

Die Leine ist lt. Reglement mit einem Ruckdämpfer ausgestattet und um die 2,5 m lang. Das misst niemand ab. Es geht einfach darum, dass niemand mit der 1 m Leine kommt, einer Flexi oder gar einer Schleppleine.

Der Rückdämpfer dient dazu, dass der Hund nicht bei jedem ungeplanten Stopp, Stolperer des 2-Beiners oder sonstigen abrupten Bewegungen, einen Schlag in den Rücken abbekommt. 

 

Etabliert haben sich Leinen aus dem Zughundesport. Diese haben den Rückdämpfer integriert. Ob man nun lieber nur mit einer 2 Meter Leine oder gar einer 3 Meter langen unterwegs ist, muss wieder mal jeder für sich und sein Team selbst entscheiden.

Bei manch alpinen Dogtrekkings, wo kleinere Klettereien nicht ausgeschlossen werden können, mag eine längere Leine von Vorteil sein. Bei weniger zugstarken Hunden eher eine kürzere Variante.

 

Desweiteren gibt es auch noch in der Zusammensetzung Unterschiede. 

  • Polyethylenseile sind extrem leicht vom Gewicht, pflegeleicht und saugen sich bei Regen nicht mit Wasser voll. Allerdings fühlen sie sich unangenehm in der Hand an, sollte man mal eingreifen müssen.
  • Bandmaterialleinen sind, vor allem die früheren Modelle, schwerer vom Gewicht und saugen sich bei Regen schneller mal voll. Allerdings fühlen sie sich angenehmer an.

Im Grunde kann man jeder Jöringleine aus einschlägigen Shops vertrauen, was die Karabiner betrifft. Bei billigen No-Name Produkten empfiehlt es sich ggf den Karabiner genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Wer mit 2 Hunden unterwegs ist, kann sich eine Doppelleine überlegen. Sie hat den Vorteil, dass nur eine Leine am Hüftgurt befestigt werden muss. Angeboten werden 2 Arten

  • 1 Ruckdämpfer
    Es gibt diese mit der Y-Variante, bei der ein Rückdämpfer für beide Hunde gilt. Heisst, nach dem Rückdämpfer teilt sich die Leine wie ein Y auf, sodass an jedem Ende ein Hund befestigt werden kann. Der Nachteil an dieser Bausweise ist, dass die Y Enden verhältnismässig eher kurz sind, und nicht jeder Hund einen eigenen Rückdämpfer hat.
    Diese Variante haben wir gewählt, da bei uns nur ein Pinscher auf Zug läuft, während der zweite meist nur nebenher leicht nach hinten versetzt dahin trottet. Hätte der 2. Hund nun seinen eigenen Rückdämpfer, würde sich das gewichtsmässig niederschlagen und die Leine auch vermehrt am Boden schleifen.
  • 2 Ruckdämpfer
    Bei dieser Leine führen zwei Rückdämpfer mit eigener Leine vom Verbindungsstück aus weg. Somit hat jeder Hund seinen eigenen Rückdämpfer, ausserdem sind die einzelnen Leinen des Y viel länger. Bestens geeignet für 2 zugstarke Hunde.

 

Das Zuggeschirr

Nichts führt öfter zu Diskussionen bei den Ausrüstungsthemen, als das Hundegeschirr. Ein gut sitzendes Zuggeschirr für den eigenen Hund zu finden, kann ein langer Weg werden. Vielen unserer Hunde passt kein Modell von der Stange so richtig und die Massanfertigungen obliegen teilweise auch den Messfähigkeiten (und den Interpretationen der Anleitungen) des Besitzer und führen dann erst recht wieder zu unpassenden Modellen.

 

Im Grunde ist jedes Geschirr mit einer Y Form an der Brust schon mal ein korrekter Ansatz und kann anfangs sehr wohl zum Dogtrekken hergenommen werden.

 

Eine klare Empfehlung, welches Geschirr für das Dogtrekking geeignet ist, kann man dieser Stelle leider nicht geben. Aber man kann pauschal die Richtung vorgeben, in die gesucht werden kann, und von was man lieber die Finger lässt:

 

  • Kurzgeschirre (für weniger zugstarke Hunde)
    Eigentlich sind diese Geschirre die Eierlegende Wollmilchsau. Ein gut sitzendes Kurzgeschirr, zB das Safety von ZeroDC, eignet sich für einen Hund, der kilometerweit einfach nur ohne Zug dahin trottet, ebenso, wie für einen Hund, der dann plötzlich gute Laune hat und zieht wie ein Ochse. Beide Fälle werden von dem Geschirr wunderbar abgefangen.
    Aber auch normale Führgeschirre wie zB Anny X kann man sehr wohl hernehmen.
  • Zuggeschirre, Langgeschirre, etc (für zugstarke Hunde)
    Seien es nun X-Back, H-Back oder sonstige, sie alle setzen eigentlich einen Hund voraus, welcher permanent, die gesamte Strecke, mehr oder minder auf Zug läuft.
    Nur für den Start, oder wenn der Hund in der Ferne Rehe sichtet, benötigt man kein Zuggeschirr. Denn, ist der Hund nicht auf Zug, sitzen diese Geschirre nicht ordentlich und durch eine schnelle Rückwärtsbewegung des Hundes, steht dieser schon ohne Geschirr dar.
  • Nicht geeignete Geschirre (für bitte gar keine Hunde)
    Norwegergeschirre. Dazu zählen leider auch die beliebten K9 Geschirre. Sie blockieren mit dem Band vor der Brust die komplette Bewegungsfreiheit der Schulter und sind somit eigentlich auch im Alltag nicht brauchbar.

 

Es mag noch viele weitere Geschirre, Marken, etc geben. Auf alle Arten, Formen, etc einzugehen, ist weder möglich, noch zielführend.

 

Wir selbst verwenden für unseren Alaskaner Woko immer ein Sled Dog Line X-Shirt Renngeschirr, für die Pinscher zum Dogtrekken (meistens) die Kurzgeschirre Safety von ZeroDC, zum Bikejören jeweils ein Nansen Nome Harness von Nonstop und ein Speed Line Massananfertigung von Zampa. Wie ihr seht, es ist manchmal nicht einfach, das passende zu finden.